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Die Insel Rügen



Jagdschloss Granitz



Fürst Wilhelm Malte zu Putbus ließ 1837 das Jagdschloss Granitz vom Berliner Architekten Johann Steinmeyer errichten. Der gigantische Mittelturm ist ca. 38 m  hoch und kann durch eine freitragende Wendeltreppe bestiegen werden. Bei schönem, klarem Wetter hat man einen fantastischen Blick über die Insel Rügen.
Ansonsten wird das Jagdschloss als Museum genutzt und steht mit seinem Rittersaal für standesamtliche Trauungen zur Verfügung.
Im Gewölbe befindet sich die urige Kneipe „Alte Brennerei“. Hier werden deftige Speisen und Getränke angeboten.
Das Jagdschloss liegt inmitten des Waldgebietes Granitz auf dem Tempelberg, der höchsten Erhebung Ostrügens und ist ein beliebtes Ausflugsziel.


Halbinsel Mönchgut



Im Südosten der Insel Rügen liegt die ca  30 km² große Halbinsel Mönchgut.
Hier finden wir die beschaulichen Ortschaften Baabe, Göhren, Middelhagen, Lobbe, Gager und
Thiessow und kilometerlange Sandstrände.
Mönchgut prägen Landzungen, sanfte Hügel, Seen und Buchten. Empfehlenswert sind Wanderungen in den Zickerschen Bergen. Wunderschön gelegene Fahrradwege laden zu Radtouren ein. Den größten Findling Norddeutschlands, den Buskam kann man ca 300 m entfernt, an Göhrens Küste bestaunen.
Bis Ende des 19. Jahrhunderts lebten die Anwohner hier vorwiegend von der Fischerei, heute vom aufstrebenden Tourismus. Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen und Ferienhäuser, als auch Campingplätze bieten den Touristen Unterkünfte der verschiedensten Kategorien.
Die Halbinsel Mönchgut ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert.

Sassnitzer Hafen



Der Fährhafen Sassnitz - Neu Mukran -, der östlichste Tiefwasserhafen Deutschlands, liegt an der Ostseite der Insel Rügen.
Seeverbindungen gibt es ins Baltikum, Schweden, Dänemark, Finnland und Russland.
Hin und wieder wird der Fährhafen auch von Kreuzfahrtschiffen angefahren, so z.B. die MS Deutschland oder die MS Europa.

Im Stadthafen Sassnitz findet man eine 1,5 km lange Steinmohle mit einem Leuchtturm an der Spitze.
Touristische Einrichtungen, wie Restaurants bieten die verschiedensten Fischspezialitäten an. In den Räuchereien kann man fangfrisch- geräucherten Fisch genießen.
Im Sommer findet hier traditionell das jährliche Hafenfest statt.

Kap Arkona



Kap Arkona liegt 45 Meter über der Ostsee auf der nordöstlichen Spitze der Landzunge.
Auf dem Flächendenkmal Kap Arkona können Sie zu Fuß eine Zeitreise durch die Kulturgeschichte der Insel Rügen machen, einen Spaziergang zum Fischerdorf Vitt unternehmen oder einfach die Natur genießen.
Drei Türme auf einem Fleck – das ist einzigartig an der deutschen Ostseeküste. Lassen Sie sich die grandiose Aussicht von Schinkelturm, Leuchtfeuer und Peilturm nicht entgehen.
Gute Voraussetzungen also für einen entspannten Kurztrip oder Wochenendbesuch.

Naturerbe-Zentrum Rügen  



Das Naturerlebniszentrum bietet Erlebnisausstellungen, einen Baumwipfelpfad sowie Führungen und Informationen zu den umliegenden Ökosystemen an.

Der Baumwipfelpfad führt über dem Erdboden durch Buchenmischwald und Erlenbrüche. Ein 40 m hoher Aussichtsturm steht in der Mitte des Pfades und bietet einen Rundblick über die Baumwipfel, Teile von Rügen, zum Kleinen Jasmunder Bodden und zur Prorer Wieck.

Die Dauerausstellung zeigt landschaftliche Besonderheiten der Insel Rügen und bietet Informationen zur vormaligen militärischen Nutzung Proras.

Halbjährlich wechselnde Ausstellungen ergänzen das Angebot.

Kreidefelsen auf Rügen  



Die unmittelbare Umgebung des markanten Kreidefelsens Königsstuhl im Nationalpark Jasmund auf der Insel Rügen wird als Stubbenkammer bezeichnet. Der Name Stubbenkammer leitet sich aus dem Slawischen ab: Stopin steht für Stufe und kamen für Fels.

Insbesondere werden die hier gelegenen höchsten Kreidefelsen Rügens so genannt. Die Große Stubbenkammer umfasst den 118 Meter hohen Königsstuhl selbst und die nördlich direkt angrenzende Kreidefelsformation, einschließlich der dazwischen liegenden Schlucht. Die Kleine Stubbenkammer ist die vom Königsstuhl südlich gelegene Kreidewand mit dem Aussichtspunkt Victoria-Sicht, der 1865 anlässlich eines Besuchs des damaligen Königs von Preußen Wilhelm I. mit der Kronprinzessin Victoria so benannt wurde. Weiter südlich schließen sich das Kollicker Ufer und das Hohe Ufer an, die jedoch nicht mehr zur Stubbenkammer zählen.

Rügens Rasender Roland



Der Rasende Roland ist eine Schmalspureisenbahn, welche dampflokbetrieben ist und eine Attraktion auf der Insel Rügen darstellt. Die Dampflokomotiven und Hänger zählen schon teilweise 100 Jahre und die Strecke beträgt etwa 25 km, zwischen dem Ostseebad Göhren, über Baabe und Sellin, durch die wunderschöne Granitz, vorbei am Jagdschloss Granitz, nach Binz auf Rügen. Weiter geht es durch die unberührte Natur über Posewald nach Putbus, bis in das idyllische Örtchen Lauterbach. Die Geschwindigkeit beträgt maximal 30 km/h. Für Sonderfahrten steht ein historischer Traditionszug zur Verfügung.

Steigen Sie ein und lassen Sie sich verzaubern!

Mystischer Waldsee



Um den Herthasee, unweit des Königsstuhls im Waldgebiet Stubnitz idyllisch gelegen, auch Schwarzer See genannt und bis zu elf Meter tief, ranken sich zahlreiche Schauergeschichten. Die germanische Erdgöttin Nerthus, auch Hertha genannt, ließ die Sklaven, welche ihr beim Baden im See halfen, sterben, damit sie keinem berichten konnten, was sie sahen.
Besonders mystische Stimmung kann man hier frühmorgens oder am späten Abend erleben.